Quercetin, neuer Wirkstoff gegen Infekte...

Quercetin

Quercetin ist ein Pflanzenfarbstoff, der zum Beispiel in Äpfeln, oder der Traubenschale von Weinbeeren vorkommt und somit auch im Wein. Außerdem ist er zu finden in Zwiebeln und Bohnen. Diesem Stoff werden sehr positive Wirkungen zugeschrieben, unter anderem die antikarzinogene Wirkung. Quercetin ist ein Bioflavonoid welches eine östrogenartige Wirkung auf die Prostata hat und somit ein Wachsen von Tumorzellen hemmt. Dieser Effekt wurde in verschiedenen Untersuchungen nachgewiesen.

Der Körper kann Bioflavonoide nicht selbst herstellen, sondern ist auf die Zufuhr über die Ernährung oder eben geeignete Präparate angewiesen. Bioflavonoide stärken die Kapillargefäße und haben starke antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen. Einige amerikanische Autoren berichten von krebshemmenden Eigenschaften im Frühstadium der Erkrankung sowie von krebspräventiven Fähigkeiten.



Quercetin – ein seit 30 Jahren bekanntes Antioxidans

Quercetin wird seit über dreißig Jahren als Antioxidans benutzt, um den Widerstand des Körpers bei Nahrungsmittelunvertäglichkeiten und bei Allergien der Atmungorgane zu verstärken. Die biologischen Effekte werden hauptsächlich durch die antioxidative Wirkung erklärt. Forscher entdeckten zudem eine spezifische Synergie mit Vitamin C (Quercetin und Vitamin C schützen und  erneuern sich gegenseitig).

Neue wissenschaftliche Studien bestätigen, dass Quercetin 400mal leistungsfähiger als Vitamin E ist.



Quercetin - Neuer Wirkstoff gegen Infekte

"An apple a day keeps the doctor away". Dieses englische Sprichwort wurde nun auch wissenschaftlich bestätigt.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Der Winter zieht über das Land und bringt uns die ersten Erkältungswellen. Ob im Kaufhaus, in der Straßenbahn, am Arbeitsplatz oder zu Hause im Wohnzimmer – überall lauern derzeit verschiedenste Krankheitserreger, die zusammen mit dem ständigen Wechsel von nasskalten Witterungsbedingungen und trockener Heizungsluft unser Immunsystem vor schwierige Aufgaben stellen und ist daher besonders anfällig für Erkältungs- und Grippeviren.

Forscher der Universität von South Carolina entdeckten in einer Studie mit knapp hundert Mäusen ein wahres Wundermittel gegen diverse Infektionskrankheiten: den sekundären Pflanzenstoff Quercetin. Die Wissenschaftler der amerikanischen Hochschule unterteilten die Mäuse in vier Gruppen, von denen zwei ein hoch dosiertes Quercetin-Präparat unter das Futter gemischt bekamen und zwei nicht. Dann setzten sie je eine dieser Gruppen intensiver körperlicher Belastung auf dem Laufrad aus. Schließlich testeten sie die Anfälligkeit aller Mäuse für Grippeviren.

Das Ergebnis ist erstaunlich: Ohne Quercetin erkrankten rund 90 Prozent der körperlich aktiven Mäuse, aber nur 63 Prozent der ausgeruhten Tiere. Bei jenen Nagern, die Quercetin gefressen hatten, zeigte sich hingegen keine erhöhte Anfälligkeit. Und auch bei den inaktiven Tieren konnte die Substanz die Erkrankungsrate deutlich verringern, wie Mark Davis, der Leiter der Studie, berichtet. Es ist also bewiesen: Der Naturfarbstoff Quercetin, der vor allem in Kapern (1800 Milligramm pro Kilo), Zwiebeln (347), Grünkohl (110) und Äpfeln (36) sowie in Tee und Rotwein enthalten ist, schützt vor Infektionskrankheiten.

Damit Sie allerdings von den positiven Eigenschaften des Wunderstoffs profitieren können, sollten Sie schon mehr als nur einen Apfel pro Tag verzehren: Wissenschaftler empfehlen die Einnahme von etwa 200 bis 500 Milligramm Quercetin pro Tag. Demnach müssten Sie entweder Ihren Apfel- und Rotweinkonsum drastisch erhöhen – oder Sie wählen die gesündere Variante und greifen zu einem der im Handel erhältlichen Quercetin-Präparate.



Quercetin -  ein antioxidatives Flavonoid

Quercetin ist ein antioxidatives Flavonoid, das seit mehr als 30 Jahren dazu verwendet wird, die Widerstandskraft gegenüber Nahrungsmittel- und Atemwegsallergien zu verstärken. Seine biologischen Effekte erklären sich hauptsächlich durch seine antioxidative Aktivität, durch eine spezifische Synergie mit dem Vitamin C (Quercetin und Vitamin C schützen und regenerieren sich gegenseitig) und durch eine abwechslungsreiche und vielseitige entzündungshemmende Aktivität:

• Quercetin hemmt die Enzyme Cyclooxygenase (COX) und Lipooxygenase (LOX), was die Produktion der hauptsächlichen Entzündungsmediatoren reduziert: Prostaglandine und Leukotriene. Dieses umfassende Aktivitätsspektrum erlaubt es, das Quercetin in allen Situationen, in denen Entzündungen einbegriffen sind, zu empfehlen.

• Quercetin hemmt die Produktion von Histamin, indem es die Basophile und die Mastozyten stabilisiert. Das Histamin ist direkt verantwortlich für die meisten unangenehmen Symptome, die mit den Allergien assoziiert sind (Niesen, Juckreiz, usw.).

• Quercetin wirkt direkt im Darmtrakt, um die Reaktionen auf die Nahrungsmittelallergene zu reduzieren.

• Eine Längsstudie mit 809 Männern, die 5 Jahre teilgenommen haben (Lancet, 23 octobre 1993 ; 342 : 1007-11), zeigt, dass ein erhöhter Konsum von Quercetin das globale kardiovaskuläre Risiko um ein Drittel reduziert. Das Quercetin besitzt wissenschaftlich nachgewiesene antithrombotische und gefäβerweiternde Effekte.

• Das Schlaganfallrisiko ist umgekehrt proportional zu der Einnahme von Quercetin: die Personen, die davon am wenigsten konsumieren, weisen ein vierfach höheres Risiko auf.

• Quercetin schützt die Nieren vor der erwiesenen Toxizität von bestimmten Medikamenten (Cyclosporin).

• Quercetin verbessert deutlich die Symptome der Prostatitis und des chronischen Syndroms von Beckenschmerzen.

• Die krebshemmende Aktivität von Quercetin war Bestandteil von mehreren vielversprechenden Studien.